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Chemie-Geschichte

Hassel, Odd

Kurzbiografie

Nobelpreis für Chemie 1969
Chemiker
17.05.1897 (Kristiania, heute Oslo) - 11.05.1981 (Oslo)
Wirkungsorte: Oslo, München, Berlin


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Biografische Notizen

  • 1897 - (17.05.) Geburt in Kristiania (heute Oslo) als Sohn des Physikers Ernst Hassel und seiner Frau Mathilde, geb. Klave­ness
  • 1915-20 - Studium der Chemie, Physik und Mathematik an der Universität Oslo
  • 1921 - Aufenthalt in Frankreich und Italien
  • 1922-23 - Universität München im Labor von Kasimir Fajans (1887-1975), einem Schüler von Willstätter und Ernest Ruther­ford (1871-1937, Chemie-Nobelpreis 1908), 1932-35 Direktor des Instituts für Physikalische Chemie
  • 1923 - Kaiser Wilhelm Institut in Dahlem (Rockefeller Fellowship auf Empfehlung Habers), Arbeiten zur Röntgen-Kristallographie
  • 1924 - Dr. Phil. an der Berliner Universität
  • 1925-26 - Universität Oslo, Universitätsstipendiat
  • 1926-34 - Dozent für Physikalische Chemie und Elektrochemie beschäftigt sich zunächst hauptsächlich mit anorganischer Chemie
  • 1930 - Hassel wendet sich verstärkt der Erforschung der Molekül-Struktur mittels Elektronenbeugung zu, speziell dem Cyclohexan und dessen Abkömmlingen
  • 1934-64 - Lehrstuhl Physikalische Chemie der Universität Oslo, erster in Norwegen
  • 1943-44 - Inhaftiertierung durch die deutschen Besatzer in Norwegen
  • nach 1945 - Hassel setzt er seine Forschungen fort, klärt u.a. die Sesselstruktur des Cyclohexans auf
  • 1964 - Guldberg-Waage-Medaille der Norwegischen Chemischen Gesellschaft und die Gunnerus-Medaille der Royal Norwegian Academy of Sciences
  • 1969 - Hassel und der englische Chemiker Sir Derek H. R. Barton (1918-98) erhalten gemeinsam den Chemie-Nobelpreis "für ihre Arbeiten in der Entwicklung des Konformationsbe­griffes und dessen Anwendung in der Chemie"
  • 1981 - (11.05.) Odd Hassel stirbt kurz vor seinem 84 Geburts­tag in Oslo
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Quellen (genutzt)

  • Encarta Enzyklopädie Professionell 2004
  • Website des Nobelpreiskommitees zu O. Hassel: Biography
  • Wikipedia zu O. Hassel

Literatur (Auswahl)

  • Bødtker-Naess, Gunnar; Hassel, Odd: Ionenabstände in Kristallen von Komplexsalzen mit Fluoritstruktur, Oslo, Dybwad, 1933
  • Bødtker-Naess, Gunnar; Hassel, Odd: Gitterdimensionen und Atomabstände Werner'scher Einlagerungsverbindungen, welche mit Fluoritstruktur kristallisieren, Oslo, Dybwad, 1933
  • Hassel, Odd: Kristallchemie, Dresden, Steinkopff, 1934
  • Finbak, Christen; Hassel, Odd: Eigenstrahlungsinterferenzen von Kristallen in Dreh- und Pulverdiagrammen, Oslo, Dybwad, 1937
  • Frivold, Olaf Edvin; Hassel, Odd: Über die Leitfähigkeit des NaCl bzw. KCl in Deuteriumoxydlösung, Oslo, Dybwad, 1940
  • Finbak, Christen; Hassel, Odd: Molekülstrukturbestimmungen einiger einfacher Verbindungen auf Grund von Abstandsvertei­lungsfunktionen, die aus Elektroneninterferensaufnahmen nach dem Sektorverfahren berechnet wurden, Oslo, Cammermeyer, 1941
  • Finbak, Christen; Hassel, Odd: Elektroneninterferometrische Bestimmung der Molekülstruktur einiger Tetrahalogenderivate des Chinons und Hydrochinons im gasförmigen Zustand, Oslo, Cammermeyer, 1941
  • Hassel, Odd: Elektroneninterferometrische Bestimmung der Molekülstruktur des gasförmigen Cyclohexans nach dem Sektorverfahren, Oslo, Cammermeyer, 1942
  • Hassel, Odd: Die Gitterkonstanten der festen Hydride und Deuteride von Schwefel und Selen, Oslo, Dybwad, 1943
  • Hassel, Odd: Die Gitterstruktur des Acetaldehydammoniaks und des Metaldehyds, o. O., o. J.
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Diese Seite wurde erstellt am 09.05.2008